...witzig wie viele endlich merken was für eine tolle Suppe sie sich da selbst eingebrockt haben und jetzt sind natürlich wie immer (wenn nichts anderes mehr bleibt) die Reichen schuld an allem bzw. "die Anderen". (oder biennecity ?)
Solche Aussagen sind bedenklich, speziell weil hier sicher noch diejenigen gemeint sind die durch harte Arbeit (und nicht Drogenverkauf+Fürsorge-Bezüger o.ä. krumme Touren) dazu kamen bzw. woher kämen wohl ohne Investoren/Risikoträger neue Arbeitsplätze, Forschung oder sozialer Wohlstand etc. ? Was ist wohl besser ? 10% arbeitende Reiche oder 10% schmarotzende rumhängende "Fürsorgler" ohne Lebensinhalt und Sinn ?
Ich bin auch kein Fan von (unverdientem) Reichtum, habe selbst nur 3 Autos, 1 Chalet/Eigentumswohnung und nur "leere Kisten" bei der UBS

, sehe es aber lieber in der Wirtschaft als bei Sport-, Musik-, Filmstars o.ä. oder Spekulanten. Und erst recht nicht gerne in den Händen von Drogendealern o.ä. moralfreiem und nutzlosem Gesocks. (Ohne hier irgendwelche Herkunftsdiskussionen anreissen zu wollen...)
Auch ich war schon arbeitslos, na und ? Mein Beruf hat sich mit der Zeit sehr gewandelt um nicht zu sagen ist vom Aussterben bedroht, warum nicht frühzeitig ein zweites Standbein aufbauen ? Laufende Weiterbildung gehört einfach dazu, auch ohne das dauernd ein Lehrer oder eine Aufsicht einem im Nacken sitzen müssen oder es sonst 5 vor 12 ist.
Und von einer wirklich "sozialen Schweiz" haben wir uns schon vor Jahren verabschiedet hin zu einem moralfreien gewissenslosen Selbstbedienungsladen wo auch ohne Leistung oder Weitsicht ein gemütliches Leben ohne Sorgen möglich ist.
Anscheinend wurden viele bereits in der Erziehung für Fehlverhalten noch belohnt statt bestraft. Für mich müssten die ganzen Sozialwerke auf ein absolutes Überlebensminimum zusammen gestrichen werden, auch für Familien. Es kann nicht sein das ewig Alkoholabhängige unterdessen ihre Bierchen schon im Restaurant geniessen können, Leute überhaupt Geld zur Verfügung haben ohne etwas zu leisten.
Genauso ein Dorn im Auge sind gewisse Familien(fehl)planungen die jenseits jeglicher Vernunft (keine Ausbildung, kein sicheres Einkommen etc.) sind und oft nur auf Kosten der Gesellschaft überhaupt überlebensfähig sind, wer so eine Familie auf die Beine stellt gehört in meinen Augen nicht auch noch belohnt. Und die Argumente wie zuwenig Kinder in CH, AHV-Sicherung etc. sind sowas von ausgelutscht, speziell wenn viele dann doch wieder nur die Sozialwerke belasten und mit Sicherheit nicht mittragen helfen.
(Ohnehin witzig wie viele sich für speziell sozial halten aber z.B. alles dafür tun um möglichst keine Steuern zu zahlen, keinen Beschäftigungen nachgehen die der Gesellschaft (und nicht seinem eigenen Ego) zu Gute kommen etc.)
Viele ohne Job sind ganz einfach selbst Schuld, wer meint es reiche ein Minimum an Zeit in Bildung zu investieren (wenn möglich so das es die Freizeit nicht tangiert), dafür ein x-faches ins Partyleben und danach 40h die Woche an seinem Arbeitsplatz sitzt ohne Ambitionen, Einsatz und Wille für den sind die Aussichten nicht rosig um nicht zu sagen der Zug abgefahren. Mit einem Minimum an Aufwand kommt auch nur ein Minimum retour.
Das ausgerechnet das Geschreie noch aus der Multikulti-Ecke kommt erstaunt auch nicht weiter, was habt ihr den gedacht, wenn viele CH mit dem schnellen Fortschritt und den Anforderungen schon Mühe bekunden wie sollen da noch massenhaft Zuwanderer aus eher unterentwickelten Ländern woanders landen als beim RAV/SH oder höchstens in Billig-Jobs ?
(Vielleicht begreift ja eines Tages einer der Linken das nicht hinter jedem solchen Gedanken auch Rassismus oder schlechtes Gedankengut stecken muss, wer von Anfang an ein bisschen weiter gedacht hätte dem wären die Folgen schon früher bewusst geworden...Lose-Lose-Situation würd ich meinen.)
Umso mehr erstaunt es, dass Biel nicht gerade ein "Technologie-Park" oder sonst eine Region mit hohen Jobanforderungen ist und doch sind hier Rekordzahlen zu vermelden ?
Da hat es die Stadt auch ein wenig verpasst nebst Uhren/Maschinen (worauf man nicht dauernd zählen kann) auch andere Arbeitgeber anzuziehen, das Call-Centers nicht gerade ein Segen sind ist glaub kein Geheimnis, aber für viele anscheinend auch noch zu anspruchsvoll.
Aber gemäss unserem Stapi sind all diese Zahlen ja "längst bekannter kalter Kaffee", und das soll auch gleich die Rechtfertigung sein weshalb man jahrelang nichts unternommen hat ? Würde einer seinem Chef welcher ihn auf uralte Pendenzen hinweist so eine Antwort geben, er wäre seinen Job evtl. los.
Aber wenn ich nicht irre so bezahlt die 55 Mio. ja glaub der Kanton, deshalb hat die Stadt wohl auch nur wenig Interesse an der Situation was zu ändern...
In diesem Sinn, nur weiter so, ihr schafft das schon, selbstgemachte Probleme auch selbst zu lösen...
