«Stades de Bienne»

In dieser Rubrik finden Sie vergangene Themen, über die im BT-Forum diskutiert wurde.

Moderator: Simon Dick

«Stades de Bienne»

Beitragvon Anatol Heib » 17.08.2006, 14:47

Bern hat sein «Stade de suisse», Biel soll dafür die «Stades de Bienne» bekommen. Unter diesem Arbeitstitel plant die Stadt im Bözingenfeld-West ein neues Fussball- und Eisstadion (das BT berichtete). Das Projekt wird voraussichtlich auf 50 bis 60 Millionen Franken geschätzt. Damit die Sache auch rentiert, sollen private, kommerzielle Anbieter das Stadion bauen. Wohnungen, Büros, Lagerräume und Ladenflächen oder gar ein Hotel könnten das Stadion ergänzen.

Es wird auch erste Kritk laut. Die Planung der«Stades de Bienne» im Bözingenfeld laufe falsch, kritisiert der frühere Bieler Baudirektor Ulrich Haag in einem BT-Interview (29.11.06).

Wie am 4. September 2007 bekannt geworden ist, will ein Komitee mit dem Namen «club les stades» die Bieler Bevölkerung davon überzeugen, dass die Stadt die geplanten Sportstätten auf dem Bözingenfeld braucht. Die Bieler Bevölkerung wird am 25. November 2007 über das Projekt «Stades de Bienne – die neuen Bieler Sportstadien» an der Urne befinden.

In einem Wettbewerb wird nun ein Name für die neuen Stadien gesucht, wie am 3. Oktober 2007 bekannt gegeben wurde.

Was halten Sie von den Plänen?
Bieten sich andere Lösungen an?
Geht die Stadt den richtigen Weg?
Wie sollen die Stadien heissen?
Zuletzt geändert von Anatol Heib am 03.10.2007, 07:34, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: Braucht es ein «Stade de Bienne»?

Beitragvon stratocumulus » 17.08.2006, 19:25

Hi!

Braucht es ein Stade de Bienne? Jein. Was Biel definitiv braucht, ist ein neues Eishockey-Stadion (zum Fussballstadion kann ich leider nichts sagen). Im alten fällt einem die Decke auf den Kopf und auf den Stehplatzrampen bleibt man fast kleben, weil keine Reinigung mit Hochdruck möglich ist (sonst tropfts in der Buvette :roll: ). Schön ist anders, um es mal diplomatisch auszudrücken.

Anatol Heib hat geschrieben:Damit die Sache auch rentiert, sollen private, kommerzielle Anbieter das Stadion bauen. Wohnungen, Büros, Lagerräume und Ladenflächen oder gar ein Hotel könnten das Stadion ergänzen.


Wichtig ist dabei, dass man sich nicht übernimmt. Kein Mensch braucht Läden in einem Stadion. Und ich glaube nicht, dass man das Bedürfnis danach künstlich wecken kann, zumal es auf den ehemals grünen Wiesen in Bözingen sowieso schon alles gibt, was man zu kaufen begehren könnte.
Büros und/oder Wohnungen wären da eher interessant, die Frage ist nur, ob man mit Mieten/Verkäufen tatsächlich genug Geld herausschlagen könnte, dass es sich auch lohnt. Ein Hotel? Naja, ich würde wohl eher nicht am Rande der Stadt wohnen wollen. Ausserdem: Könnte überhaupt eine vernünftige Bettenauslastung erreicht werden? Gibt es nicht schon genug Hotels in Biel?
Generell sollte man darauf achten, dass das Projekt nicht überdimensioniert wird. Biel ist nicht Bern (zum Glück?), da braucht es kein «Stade de Bienne» mit allem Schnickschnack, sondern eine zeitgemässe Sportstätte, die anständig gebaut wird und eine vernünftige Grösse hat. Und vielleicht sollte man im UG eines «Stade de Bienne» besser eine Dreifachturnhalle einbauen, als den 27. Grossverteiler, da in Biel anständige Turnhallen offenbar Mangelware sind :D

Gruss

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Notwendigkeit

Beitragvon Der_Kritische » 18.08.2006, 09:14

Ich finde, dass es dringend Ersatz für die baufälligen Sportstätten Gurzelen und Eisbahn braucht, egal wie sich diese Anlage dann nennt.

Wenn das Ganze durch private Sponsoren getragen wird und den Steuerzahler damit weniger belastet, ist mir das auch recht. Vermutlich werden solche Investoren eine Rentabilitätsprüfung gemacht haben und nicht einfach ins Blaue finanzieren.

Ein Hotel am Stadtrand.. wieso eigentlich nicht? Verkehrstechnisch gut gelegen wäre es ja...

Eine Überlegung wert wäre auch, dort noch ein Hallenbad mit einzubeziehen, denn das alte Bad im Kongresshaus, das den heutigen Ansprüchen an ein Schwimmbad schon lange nicht mehr gerecht wird (40jährige Wasseraufbereitung, 25 Meter Bassin das keine offiziellen Wettkämpfe zulässt, Garderoben als Dauerflickwerk, veraltete Sauna etc) könnte z.B. in einen Saal umfunktioniert werden. So würde dann das Kongresshaus seinem Namen endlich gerecht.
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Re: Notwendigkeit

Beitragvon Henkel » 18.08.2006, 09:38

Der_Kritische hat geschrieben:Ich finde, dass es dringend Ersatz für die baufälligen Sportstätten Gurzelen und Eisbahn braucht, egal wie sich diese Anlage dann nennt.

Wenn das Ganze durch private Sponsoren getragen wird und den Steuerzahler damit weniger belastet, ist mir das auch recht. Vermutlich werden solche Investoren eine Rentabilitätsprüfung gemacht haben und nicht einfach ins Blaue finanzieren.

Ein Hotel am Stadtrand.. wieso eigentlich nicht? Verkehrstechnisch gut gelegen wäre es ja...

Eine Überlegung wert wäre auch, dort noch ein Hallenbad mit einzubeziehen, denn das alte Bad im Kongresshaus, das den heutigen Ansprüchen an ein Schwimmbad schon lange nicht mehr gerecht wird (40jährige Wasseraufbereitung, 25 Meter Bassin das keine offiziellen Wettkämpfe zulässt, Garderoben als Dauerflickwerk, veraltete Sauna etc) könnte z.B. in einen Saal umfunktioniert werden. So würde dann das Kongresshaus seinem Namen endlich gerecht.


Ich denke, dass Biel durch die derzeitige Aufschwungstimmung (weniger Arbeitslose, geplante Investitionen von Rolex und Swatch Group) für potenzielle Investoren attraktiv ist.

Ein solcher Sportkomplex könnte bei geschickter Bauweise auch für mögliche Grosskonzerte und andere Events dienen. Eine solche Mehrfachnutzung ist ein weiteres Argument für Geldgeber.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sollen ja in diesem Gebiet auch viele Wohnungen entstehen.
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Re: Notwendigkeit

Beitragvon Der_Kritische » 18.08.2006, 09:48

Henkel hat geschrieben:Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sollen ja in diesem Gebiet auch viele Wohnungen entstehen.


Nein.. da draussen ist Industriezone..

.. ist aber sehr gut, denn es würde auch niemand durch Lärm gestört.. und der Verkehr kurvt nicht durch Wohnquartiere wie im Moment bei der Gurzelen...

Der Kritschische findet; eine rundum gute Sache :wink:
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Bilanz beim «Stade de Suisse»

Beitragvon Anatol Heib » 18.08.2006, 09:59

Zum Forumsthema hier noch eine Agenturmeldung vom 18.8.06 zum «Stade de Suisse»:

2,5 Millionen Kunden in den Läden - Mietermix in Bewegung

Das Einkaufszentrum im multifunktionalen Stade de Suisse in Bern zieht nach einem Jahr eine «durchaus positive Bilanz». Die 2,5 Millionen Kunden im Einkaufszentrum Wankdorf entsprächen den Vorgaben.

Rund 65 Prozent der Kundschaft kommt aus dem Grossraum Bern, wie Generalmieter Coop am Freitag in der Bilanz des ersten Jahres mitteilte. Zwei Drittel der Besuchenden benutzten die Fussgängereingänge, was die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr unterstreiche.

Noch nicht zu befriedigen vermag der Mietermix, wie Coop weiter schreibt. Dafür sei ein «längerer Prozess» nötig. So komme es bei den Modegeschäften in diesen Tagen zu einem Wechsel in Richtung mittleres Preissegment. Im September wird der Dienstleistungsteil durch einen Schuh- und Schlüsselservice erweitert.

Quelle: SDA
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Beitragvon bieler » 18.08.2006, 12:36

Für mich hat das Eisstadion Top-Priorität! Der EHC ist das sportliche Aushängeschild der Region und die Klubführung hat es geschafft, dass der Klub wieder das Potential hat oben mitzumischen.

Ich erwarte, dass man hier der Situation und auch des grossen Potentials an Zuschauerzuspruchs Rechnung trägt. Eine topmoderne Arena mit 8500 bis 9000 Plätze (und massgeblicher Anzahl Sitzplätzen!) würde hier Sinn machen.

Was das Fussballstadion anbetrifft, sehe ich eine viel niedrigere Priorität (abgesehen davon, dass eine Gurzelenüberbauung natürlich attraktiv ist). Im Fall einer gemeinsamen Realisierung von Fussball- und Eishockeystadion, glaube ich, sind die 6000 vorgesehenen Plätze vernünftig. Einzig sollte das Projekt so ausgelegt sein, dass ein möglicher Ausbau mitberücksichtigt wird.

Mehr wäre z.Z. wirklich unvernünftig. Dass Biel auch mal einen Fussballklub hat, der ganz oben mitspielt, muss sich erst noch zeigen. Man kann nicht alleine aufgrund eines Traumes für einen 1.Ligaklub eine Super League Arena bauen (lassen).

Hallenbad im neuen Sportkomplex: Scheint mir ein guter Gedanke zu sein! Zumindest könnte man vielleicht dann das Kongresshaus doch noch endlich sinnvoll nutzen :lol:

Übrigens: Der Name "Stade de Bienne" geht mir ELEND auf den Wecker, weil,

- er ist nach "Stade de Suisse", "Stade de Genève", "Stade de France" nun wirklich nicht mehr originell (Ich hoffe, dass das Projekt von anderen Leuten realisiert wird, als von denen die den Namen ausgewählt haben :P )

- er ist peinlich arrogant und lächerlich anmassend, wenn man die obigen Stadien (und ihre Einzugsgebiete, ihre Klubs, etc.) betrachtet
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Re: Notwendigkeit

Beitragvon stratocumulus » 20.08.2006, 10:11

Hi!

Der_Kritische hat geschrieben:Eine Überlegung wert wäre auch, dort noch ein Hallenbad mit einzubeziehen, denn das alte Bad im Kongresshaus, das den heutigen Ansprüchen an ein Schwimmbad schon lange nicht mehr gerecht wird.


Das ist wirklich eine gute Idee! :D

bieler hat geschrieben:(Ich hoffe, dass das Projekt von anderen Leuten realisiert wird, als von denen die den Namen ausgewählt haben :P )


:lol:

Im Übrigen, lieber bieler, volle Zustimmung was die Priorität betrifft: Das Eishockeystadion geht eindeutig vor, der EHC halt als Publikumsmagnet (zurzeit) definitiv mehr Potenzial als der FC.

Liebe Grüsse

stratocumulus
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Beitragvon Rookie » 23.08.2006, 07:32

Meines Erachtens hat die Stadt die Investition im Bözingenmoos längst verpasst. Carrefour ist schon da, mit Hornbach redet wohl niemand und ein reines Sportstadtion-Quartier (Fussball, Eishockey, Tennis, Schwimmen) ist schlicht und einfach nicht voll finanzierbar!

Was ist die Lösung? Die Stadt baut aus eigenen Mitteln Fussball- und Eishockey-Arena. Finanziert werden kann das ganze aus dem Verkaufserlös der bisherigen Standorte Gurzelen und Längfeldweg.
Der dort erzielbare Ertrag würde die Kosten mindestens zu 50% decken. Die Infrastrukturen wie Garderoben/Restaurant/Parking müssten zusammengelegt werden, nur so sind Sie einigermassen rentabel zu betreiben. Die regulären Anspieltermine des FC/EHC an einem Samstag würden bereits heute sehr gute aufeinander passen
Merke: Ein Investition in den Sport ist auch eine Investition in die Gesellschaft und die Lebensqualität einer Stadt!
Nichts ist möglich: City Biel-Bienne
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Beitragvon bieler » 15.09.2006, 11:25

Habe vor ein paar Tagen einen etwas älteren Beitrag über das "neue" Eisstadion von Biel gesehen. Da hiess es noch, dass das Eisstadion 6000 Plätze haben soll :o

Das finde ich erstaunlich, wenn man sich überlegt, dass

(1) schon in den NLB Playoffs ein Schnitt von 3500 erreicht wurde
(2) im NLB Final über 7000 ins ausverkaufte alte Stadion kamen
(3) kleine Orte wie Rapperswil und Thurgau/Kreuzlingen schon Stadien mit 6000 Plätzen haben
(4) der EVZ mit einem ähnlichem Einzuggebiet wie Biel (eher kleiner und wobei Luzern kaum als hockeyangefressen bezeichnet werden kann) ein neues Stadion mit mehr als den bisherigen 7000 Plätzen bauen will

Ich frage mich, ob da nicht wieder so eine halbe Sache entstehen soll :?

Weiss jemand ob diese Kapazität immer noch aktuell ist?

Übrigens, hiess es nicht mal, dass das neue Eisstadion 2008 fertig sein muss? :o Wäre es dann nicht an der Zeit, mal mit dem Aushub zu beginnen? :P
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Beitragvon spieler » 19.09.2006, 09:53

wie schon in eine anderen tread erwähnt....es dauert in biel.....im ganzen seeland gibt es genau ein ort das so etwas wie ein stadion ist...lyss grien...

es wäre wirklich an der zeit das es in der stadt biel ein sportkomplex gäbe. mit fussballplatz, eishockeystadion und einem leichtathletik stadion.

die ausrede die stadt hätte kein geld kann ich nicht gelten lassen. alle jahre wird ein defizit voraus gesagt und ende jahr sind es doch wieder ein paar millionen gewinn geworden. was ist mit unseren weltfirmen SWATCH,ROLEX usw....als sponsoren?...muss halt nicht eine chinesische uhr auf den zenti stellen....das war wohl das dümmste was unsere regierung machen konnte....
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Beitragvon bieler » 19.09.2006, 11:21

spieler hat geschrieben:...muss halt nicht eine chinesische uhr auf den zenti stellen....das war wohl das dümmste was unsere regierung machen konnte....


Na ja... diese Geschichte, habe ich sowieso nie verstanden :roll: War's übrigens nicht eine japanische? (Was natürlich überhaupt nichts zur Sache tut.) Damals habe ich gemerkt, dass es da gewisse Dinge in Biel gibt, die ich nie werde verstehen können, die sich meiner Welt vollkommen entziehen.

Dann heisst wohl das zukünftige Eisstadion "Citizen-Arena", oder so? :shock: Man könnte natürlich auch unsere Stadt umbenennen: Citizen/Citizène :-P

Oder... gibt's ev. doch eine "win-win-Situation" (ein ausgeleiertes Wort zum ko***n, ich weiss), wo sich Bieler Wirtschaft und Öffentlichkeit nicht gegenseitig über den Tisch ziehen, sondern gemeinsam was hinkriegen?

Ich bin für's Ende des Jahrtausends wirklich positiv gestimmt und freue mich schon im Jahr 2999 die Eröffnung einer wunderschönen "Millenium-Arena" erleben zu können :lol:
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Beitragvon spieler » 19.09.2006, 13:08

ok freuen wir uns auf das milienium stadion.... :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon Theo Martin » 26.09.2006, 08:30

Im BT vom 23. 9. war zu lesen:

Im Eiltempo zu «Stades de Bienne»
Mehr Industrie und Gewerbe, weniger öffentliche Nutzung: Die Planung rund um die neuen Sportstadien im Bözingenfeld nimmt Form an.

Das Ziel bleibt bestehen: Am 25. November 2007 soll die Bieler Bevölkerung über den Bau eines neuen Eis- und eines neuen Fussballstadions im Bözingenfeld West abstimmen. Das Gesamtprojekt, das im Rahmen eines «Public Private Partnership» (PPP) realisiert werden soll, hat seit dem Grundsatzentscheid des Stadtrats im Juni aber einige Änderungen erfahren, über welche der Gemeinderat gestern die Medien informierte.

Die wichtigste Neuerung: Die Pläne der Swatch Group, in diesem Perimeter Land zu erwerben, scheinen aktueller denn je. Laut Stadtpräsident Hans Stöckli laufen die Verhandlungen, zwei Varianten kämen in Frage. Entweder werde die Swatch Group rund 70 000 Quadratmeter erwerben oder nur die Hälfte. Unabhängig davon hat der Gemeinderat entschieden, das «Swatch-Terrain» nördlich der geplanten Stadien zur Arbeitszone zu machen. Die dem Stadtrat unterbreiteten Unterlagen wiesen hier noch eine Zone für öffentliche Nutzung mit fünf Fussball-Trainingsfeldern aus.


Und im BT vom 26. 9. steht:

Vorfreude auf die neuen Stadien

Der FC Biel und der EHC Biel sollen bald in neuen Sportstadien spielen. Die Erleichterung bei den beiden Vereinen ist gross.

«Lieber heute als morgen», sagt Andreas Blank. Der Verwaltungsratspräsident der EHC Biel AG kann es kaum erwarten, endlich seine Mannschaft im neuen Eispalast spielen zu sehen, denn die Geduldsprobe war gross. «Wir haben viel Zeit verloren, weil das Ganze immer wieder liegengeblieben ist.» Mit Freude nahmen der EHC Biel und der FC Biel die Pläne zur Kenntnis. Am 25. November 2007 soll das Bieler Stimmvolk über den Bau eines neuen Eis- und eines neuen Fussballstadions im Bözingenfeld entscheiden.

Noch sei man ein wenig skeptisch, ob Ende 2008 tatsächlich bereits mit dem Bau begonnen werden könne. «Wir hoffen alle, dass bald die notwendigen Investoren gefunden werden», sagt Blank. Und dann sei man notfalls bereit, halt auch ein wenig länger zu warten. Bei der Ausarbeitung des Nutzungskonzepts habe man seine Wünsche äussern können und freue sich nun auf ein Eisstadion, das mit seinen 8000 Plätzen und der nötigen Infrastruktur auch die Nationalliga-A-Vorgaben erfülle, sowie auf das gedeckte Trainingsfeld.
Auch das neue Stadion des FC Biel erfüllt die Standards für die oberen Ligen. Laut Vereinspräsident Jean-Marc Hofstetter begrüsse man beim FC Biel das Projekt. Der Standortwechsel von der Gurzelen ins Bözingenfeld sei dabei kein Problem. Jetzt hoffe man, dass die Termine eingehalten werden.


Was halten Sie davon? Ist den Zeitangaben der Stadtregierung zu glauben?
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Beitragvon spieler » 26.09.2006, 08:49

"FREUDE HERSCHT!!!!" jetzt ist nur zu hoffen das die regierung wort hält und nicht wieder irgendwelche ausreden bringt.....
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